7 Lebensmittel, die dem Gehirn schaden

Wollen Sie ein gesundes Gehirn? Nehmen Sie diese 7 Stoffe nicht zu sich! Das menschliche Gehirn gilt als das komplexeste System im bekannten Universum, abgesehen von den menschlichen Geschichtswissenschaften. Es besteht aus etwa 85 Milliarden verschiedener Arten von Nervenzellen und einer ähnlichen Anzahl von Gliazellen. Gliazellen bilden ein Gerüst für die Nervenzellen, versorgen sie mit […]

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Wollen Sie ein gesundes Gehirn?

Nehmen Sie diese 7 Stoffe nicht zu sich!

Das menschliche Gehirn gilt als das komplexeste System im bekannten Universum, abgesehen von den menschlichen Geschichtswissenschaften. Es besteht aus etwa 85 Milliarden verschiedener Arten von Nervenzellen und einer ähnlichen Anzahl von Gliazellen. Gliazellen bilden ein Gerüst für die Nervenzellen, versorgen sie mit Nährstoffen und schützen sie. Nervenzellen tauschen Informationen an Kontaktstellen namens Synapsen aus, von denen es im menschlichen Gehirn zwischen 1 und 100 Billionen gibt.

Kognitive und emotionale Dysfunktionen stellen in unserer Gesellschaft eine immer größere Belastung dar. Die genauen Faktoren und grundlegenden Mechanismen, die diese Störungen auslösen, sind noch nicht vollständig geklärt. Es scheint, dass neben unserer genetischen Ausstattung das Zusammenspiel spezifischer Umweltfaktoren, die während präziser definierter Entwicklungsphasen auftreten, eine wichtige Rolle spielt. Interessanterweise treten Gehirndysfunktionen häufig gleichzeitig mit Stoffwechselstörungen oder ungesunden Ernährungsgewohnheiten auf.

Die Kalorienaufnahme und die Zusammensetzung der Ernährung haben einen großen Einfluss auf die kognitiven Funktionen und Emotionen. Dieser Einfluss ist besonders ausgeprägt in kritischen Entwicklungsphasen des menschlichen Körpers. Die Ernährung im frühen Kindesalter und die Exposition gegenüber Stress können zu einer Reihe von kognitiven Dysfunktionen im späteren Leben führen. Die häufige Aufnahme von fettreicher Nahrung aktiviert den Hippocampus, und ruft eine verstärkte neuroinflammatorische (entzündliche) Reaktion auf eine milde Immunherausforderung hervor, was zu Gedächtnisdefiziten führt.

Der Konsum von Obst und Gemüse mit hohem Polyphenolgehalt kann altersbedingten kognitiven Defiziten vorbeugen und diese sogar umkehren. Dies geschieht durch die Reduzierung von oxidativem Stress und unangemessenen Immunreaktionen. Das Verständnis der Zusammenhänge zwischen Ernährung, Kognition und Emotionen ist unerlässlich, um die Mechanismen zu entschlüsseln, die an Strategien zur Prävention oder Linderung pathologischer neurologischer Zustände beteiligt sind.

Diabetische Schwangerschaften bei Müttern und sogar ungesunde Ernährung bei Nicht-Diabetikern können zu metabolischen Komplikationen bei den Nachkommen führen, einschließlich Diabetes und Fettleibigkeit. Es kann auch zu Veränderungen im Belohnungssystem des Gehirns der Nachkommen führen, sodass sie Lebensmittel mit hohem Fett- und Saccharosegehalt bevorzugen. Ein hoher Konsum von fettreichen Lebensmitteln und zuckerhaltigen Getränken in der Kindheit kann den Gewichtsanstieg beschleunigen und zu langfristigen metabolischen Komplikationen führen, die mit einer verminderten Hirnfunktion verbunden sein können. Andererseits können auch einige Nahrungsergänzungsmittel die kognitiven Funktionen positiv beeinflussen.

Die Liste der Studien, die den Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit des Gehirns und des gesamten Organismus belegen, ist lang und eindrucksvoll. Ihr Gehirn ist das wichtigste Organ Ihres Körpers. Es sorgt dafür, dass Ihr Herz schlägt, Ihre Lunge atmet und alle Systeme im Körper funktionieren. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, das Gehirn stets in einem optimalen Zustand zu halten.

Einige Lebensmittel haben einen negativen Einfluss auf das Gehirn, beeinträchtigen die Gedächtnisleistung und Stimmung und erhöhen das Risiko von Demenz. Schätzungen zufolge wird Demenz bis zum Jahr 2030 mehr als 65 Millionen Menschen weltweit betreffen. Sie können das Risiko reduzieren, indem Sie bestimmte Lebensmittel aus Ihrer Ernährung streichen. Im Folgenden finden Sie sieben Lebensmittel, die Ihrem Gehirn am meisten schaden.

1. Zuckerhaltige Getränke

plastové láhve se slazenými bublinkovými nápoji

Zuckerhaltige Getränke sind nichts anderes als Getränke wie beispielsweise Limonaden, Sportgetränke, Energydrinks und Fruchtsäfte.

Sie tragen nicht nur zu Gewichtszunahme und dem Risiko von Typ-2-Diabetes und Herzerkrankungen bei, sondern haben auch negative Auswirkungen auf das Gehirn. Übermäßiger Konsum von zuckerhaltigen Getränken erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, was wiederum das Risiko für Alzheimer erhöht. Darüber hinaus können erhöhte Blutzuckerspiegel das Demenzrisiko erhöhen, auch bei Menschen ohne Diabetes.

An Tieren durchgeführte Studien zeigen, dass ein hoher Fruktosegehalt zu einer Insulinresistenz im Gehirn führen kann, sowie zu einer verminderten Hirnfunktion, Gedächtnisleistung, Lernfähigkeit und Bildung von Gehirnzellen. Eine Studie mit Ratten ergab, dass eine zuckerreiche Ernährung die Gehirnentzündung fördert und die Gedächtnisleistung verschlechtert. Ratten, die eine 11%ige Fruktose-Diät erhielten, zeigten im Vergleich zu Ratten mit 11%igem normalem Zucker eine stärkere Verschlechterung.

Weitere Studien am Menschen sind erforderlich, um die Auswirkungen von Fruktose aus zuckerhaltigen Getränken auf das Gehirn besser zu verstehen. Die Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass ein hoher Fruktosegehalt zusätzliche negative Auswirkungen auf das Gehirn haben kann, die über die Auswirkungen von Zucker hinausgehen.

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Hoher Konsum von zuckerhaltigen Getränken kann das Demenzrisiko erhöhen. ructosehaltige Getränke können Entzündungen im Gehirn fördern und die Gedächtnisleistung und Lernfähigkeit beeinträchtigen.

Quellen:

2. Raffinierte Kohlenhydrate

Zu raffinierten Kohlenhydraten zählen beispielsweise Zucker und stark verarbeitete Getreidesorten wie Weißmehl.

Diese Art von Kohlenhydraten hat im Allgemeinen einen hohen glykämischen Index (GI). Das bedeutet, dass sie vom Körper schnell verdaut werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels und des Insulinspiegels führt. Bei Verzehr in größeren Mengen haben diese Lebensmittel auch eine hohe glykämische Last (GL). Die GL bezieht sich darauf, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel basierend auf der Portionsgröße erhöht.

Es wurde festgestellt, dass Lebensmittel mit hohem GI und hoher GL die Gehirnfunktion beeinträchtigen. Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits eine einzige Mahlzeit mit hoher glykämischer Last die Gedächtnisleistung sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen beeinträchtigen kann (Quelle).

Eine weitere Studie, welche an gesunden Studenten durchgeführt worden ist, ergab, dass diejenigen mit einem höheren Konsum von Fett und raffiniertem Zucker auch eine schwächere Gedächtnisleistung hatten.

Dieser Effekt auf das Gedächtnis könnte durch eine Entzündung des Hippocampus verursacht werden, einem Teil des Gehirns, der einige Aspekte der Gedächtnisfunktion beeinflusst. Eine Gehirnentzündung gilt als Risikofaktor für degenerative Gehirnerkrankungen wie Alzheimer und Demenz.

Eine Studie untersuchte beispielsweise ältere Menschen, die mehr als 58 % ihrer täglichen Kalorien aus Kohlenhydraten zu sich nahmen. Die Studie ergab, dass diese Menschen ein fast doppelt so hohes Risiko für leichte kognitive Beeinträchtigung und Demenz hatten (Quelle)

Kohlenhydrate können auch andere Auswirkungen auf das Gehirn haben. Beispielsweise ergab eine Studie, dass 6- bis 7-jährige Kinder, die eine Ernährung mit hohem Gehalt an raffinierten Kohlenhydraten zu sich nahmen, niedrigere Werte in nonverbalen Intelligenztests hatten (Quelle).

Balení doplňku stravy Fenuprim
Balení doplňku stravy Chitomax

Nahrungsergänzungsmittel mit hochwertigen Ballaststoffen Fenuprim und Chitomax. Eine Einnahme von 2 Kapseln direkt vor dem Essen mit ca. 0,3 Litern Wasser ist ideal.

Gesunde Kohlenhydrate sind wichtig

Zu den gesunden Kohlenhydraten mit einem niedrigen GI zählen beispielsweise das Gemüse, Obst, verschiedene Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte. Mithilfe dieser Datenbank können Sie den GI und GL von gängigen Lebensmitteln finden.

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Ein hoher Konsum von raffinierten Kohlenhydraten mit hohem GI und GL kann die Gedächtnisleistung, die Intelligenz und das Demenzrisiko negativ beeinflussen – hierzu gehören Zucker und stark verarbeitete Getreidesorten wie Weißmehl.

3. Lebensmittel mit einem hohen Transfettgehalt

čerstvě otevřená krabička margarínu

Transfette sind eine Art ungesättigter Fette, die sich negativ auf die Gesundheit des Gehirns auswirken können.

Natürliche Transfette, die in tierischen Produkten wie Fleisch und Milchprodukten vorkommen, stellen kein großes Problem dar. Kritisch sind industriell hergestellte Transfette, auch bekannt als hydrierte Pflanzenöle. Diese künstlichen Transfette finden sich beispielsweise in Margarine, Glasuren, Fertigkuchen oder verpacktem Gebäck.

Studien haben belegt, dass Personen, die mehr Transfette konsumieren, ein erhöhtes Risko für Gedächtnisstörungen, die Alzheimer-Krankheit, ein vermindertes Hirnvolumen und einen kognitiven Abbau haben. (Quelle1Quelle2Quelle3)

Darüber hinaus wirken sich Transfette negativ auf unsere Herzgesundheit und Entzündungsreaktionen im Allgemeinen aus (Quelle1Quelle2).

Fette gelten als Grundlage der Gesundheit

Fette sind für die Gesundheit essenziell – es müssen aber die Richtigen sein; also jene, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind und somit gesunde Fette sind. Man findet sie in Lebensmitteln wie Chiasamen, Leinsamen, Nüssen oder Avocados. 

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Transfette können mit einer Verschlechterung der Gedächtnisleistung und einem erhöhten Risiko für Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht werden, allerdings sind die Beweise dafür uneinheitlich. Eine gute Strategie kann sein, Transfette vollständig aus dem Ernährungsplan zu streichen und gleichzeitig die Zufuhr von ungesättigten Fettsäuren erhöhen.

4. Hochverarbeitete Lebensmittel

Hochverarbeitete Lebensmittel enthalten in der Regel einen hohen Anteil an Zucker, zugesetzten Fetten und Salz. Dazu gehören Lebensmittel wie beispielsweise Pommes, Süßigkeiten, Instantnudeln, Mikrowellenpopcorn, Soßen und Fertiggerichte.

Diese Lebensmittel haben meist einen hohen Kaloriengehalt und einen niedrigen Nährstoffgehalt. Genau diese Art von Lebensmitteln führt zu einer Gewichtszunahme, die sich negativ auf die Gesundheit Ihres Gehirns auswirken kann.

Eine Studie mit 243 Personen ergab, dass ein erhöhter Organfettanteil oder viszerales Fett mit einer Schädigung des Hirngewebes verbunden ist. Eine weitere Studie mit 130 Personen zeigte, dass bereits in den frühen Stadien des metabolischen Syndroms ein messbarer Rückgang der Hirnmasse stattfindet (Quelle).

Die Nährstoffzusammensetzung von verarbeiteten Lebensmitteln in der westlichen Ernährung kann sich ebenfalls negativ auf das Gehirn auswirken und zur Entwicklung degenerativer Krankheiten beitragen.

Eine Studie mit 52 Menschen ergab, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil an ungesunden Inhaltsstoffen zu einer Verringerung des Zuckerstoffwechsels im Gehirn und zu einem Verlust von Hirngewebe geführt hat. Diese Faktoren werden als Marker für die Alzheimer-Krankheit angesehen (Quelle).

Eine weitere Studie mit 18.080 Personen zeigte, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil an frittierten Speisen und verarbeitetem Fleisch mit einem niedrigeren IQ und einer schlechteren Gedächtnisleistung verbunden ist (Quelle).

Ähnliche Ergebnisse wurden in einer weiteren groß angelegten Studie mit 5.038 getesteten Personen gefunden. Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an rotem Fleisch, verarbeitetem Fleisch, gebackenen Bohnen und frittierten Speisen wurde mit Entzündungen und einem schnelleren Rückgang der kognitiven Funktionen im Laufe von 10 Jahren in Verbindung gebracht (11).

Beeinträchtigung der Blut-Hirn-Schranke

Die Blut-Hirn-Schranke ist eine Membran, die das Gehirn von der Blutbahn des restlichen Körpers trennt. Sie schützt das Gehirn, indem sie den Eintritt bestimmter Substanzen verhindert.

Blut-Hirn-Schranke


Ratten, die über acht Monate lang mit einer fettreichen und zuckerhaltigen Ernährung gefüttert wurden, zeigten in Studien eine verminderte Lernfähigkeit und negative Veränderungen der Neuroplastizität des Gehirns. Eine weitere Studie ergab, dass bei Ratten, die mit einer kalorienreichen Ernährung gefüttert wurden, die Blut-Hirn-Schranke gestört war (Quelle).

Einer der Wege, auf denen verarbeitete Lebensmittel das Gehirn negativ beeinflussen können, ist die Verringerung der Produktion eines Moleküls namens BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor, Quelle).

Dieses Molekül kommt in verschiedenen Bereichen des Gehirns vor, einschließlich des Hippocampus, und ist wichtig für Langzeitgedächtnis, Lernen und das Wachstum neuer Neuronen. Eine Verringerung von BDNF kann daher negative Auswirkungen auf diese Funktionen haben. 

Verarbeiteten Lebensmitteln können Sie ausweichen, indem Sie hauptsächlich frische Vollwertkost wie Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, Fleisch und Fisch zu sich nehmen. Zudem hat sich gezeigt, dass vor allem die mediterrane Küche vor Degeneration und kognitiven Funktionsstörungen schützt (Quellen).

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Verarbeitete Lebensmittel tragen zur Ansammlung von viszeralem Fett in den Organen bei, was mit einem Verlust von Hirngewebe in Verbindung gebracht wird. Darüber hinaus kann die westliche Ernährungsweise die Gehirnentzündung erhöhen und unser Gedächtnis, Lernen, Neuroplastizität und die Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigen.

balení hericium od Superionherbs
Balení tobolek šafránu - Saffron brain and neuro balancer

Hericium und Saffron enthalten nützliche Vitalstoffe.

5. Aspartam

chemický vzorec aspartamu

Die chemische Formel von Aspartam

Aspartam ist ein künstliches Süßungsmittel, das in vielen zuckerfreien Produkten verwendet wird. Menschen entscheiden sich oft dafür, es zu verwenden, wenn sie versuchen, Gewicht zu verlieren oder Zucker zu vermeiden. Dieses weit verbreitete Süßungsmittel wird jedoch mit Verhaltens- und Kognitionsproblemen in Verbindung gebracht.

Aspartam wird aus Phenylalanin, Methanol und Asparaginsäure hergestellt. Phenylalanin kann die Blut-Hirn-Schranke passieren und die Produktion von Neurotransmittern stören. Darüber hinaus ist Aspartam ein chemischer Stressor und kann die Anfälligkeit des Gehirns für oxidativen Stress erhöhen (Quelle).

Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass übermäßiger Konsum von Aspartam negative Auswirkungen auf Lernen und Emotionen haben kann. Eine Studie untersuchte die Auswirkungen einer aspartamreichen Ernährung. Die Teilnehmer konsumierten acht Tage lang etwa 11 mg Aspartam pro Kilogramm Körpergewicht (25 mg/kg). Zum Ende der Studie zeigten die Teilnehmer eine erhöhte Reizbarkeit, höhere Depressionswerte und eine schlechtere Leistung bei mentalen Tests auf (Quelle).

Eine weitere Studie ergab, dass Menschen, die künstlich gesüßte Softdrinks konsumierten, ein erhöhtes Risiko für Hirnschlag und Demenz hatten. Die Studie spezifizierte jedoch nicht den genauen Süßstofftyp, der in den Getränken verwendet wurde (Quelle).

Die oben genannten Studien wurden durch experimentelle Untersuchungen an Mäusen und Ratten unterstützt. Eine Studie mit wiederholter Aspartamzufuhr bei Mäusen ergab, dass das Gedächtnis der Mäuse verschlechtert wurde und gleichzeitig der oxidative Stress im Gehirn der Mäuse erhöht wurde. Eine andere Studie stellte fest, dass die langfristige Aufnahme von Aspartam bei Mäusen zu einem Ungleichgewicht im antioxidativen Status des Gehirns führte (Quelle).

Andere Tierversuche haben keine negativen Auswirkungen von Aspartam gezeigt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Studien meist einmalige Dosen und keine Langzeiteffekte untersuchten. Darüber hinaus sind Mäuse und Ratten angeblich 60-mal weniger empfindlich gegenüber Phenylalanin als Menschen.

Trotz dieser Befunde gilt Aspartam bei Einhaltung der empfohlenen Tagesdosis weiterhin als sicheres Süßungsmittel. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 40-50 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Für eine Person mit 68 kg Körpergewicht bedeutet dies, dass der Aspartamkonsum unter 3.400 mg pro Tag bleiben sollte.

Zum Vergleich – eine 340 ml Dose Diät-Soda enthält etwa 180 mg Aspartam.

ZUSAMMENFASSEND

Aspartam ist ein künstliches Süßungsmittel, das in vielen zuckerfreien Produkten verwendet wird. Es gibt einige Hinweise auf mögliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit, insbesondere bei übermäßigem Konsum. Die meisten Studien und Behörden stufen Aspartam jedoch als sicher ein, wenn es in den empfohlenen Mengen konsumiert wird.

6. Alkohol

In Maßen genossen kann Alkohol eine angenehme Ergänzung zu einem guten Essen sein. Übermäßiger Konsum kann jedoch ernsthafte Auswirkungen auf das Gehirn haben. Chronischer Alkoholkonsum führt nachweislich zur Verringerung des Hinvolumens, Stoffwechselveränderung und zur Störung der Produktion von Neurtransmittern. Unter Letzterem versteht man Chemikalien, die das Gehirn zur Kommunikation verwendet. 

Menschen mit Alkoholismus leiden häufig an einem Mangel an Vitamin B1. Dies kann zu einer Gehirnerkrankung namens Wernicke-Enzephalopathie führen, die sich wiederum zum Korsakoff-Syndrom entwickeln kann (Quelle). Das Korsakoff-Syndrom ist durch schwere Gehirnschäden gekennzeichnet, einschließlich – Gedächtnisverlust, Sehstörungen, Verwirrung und Instabilität.

Übermäßiger Alkoholkonsum kann auch bei Nicht-Alkoholikern negative Auswirkungen haben. Starke, einmalige Trinkepisoden werden als „exzessives Trinken“ bezeichnet. Diese akuten Episoden können dazu führen, dass das Gehirn emotionale Reize anders interpretiert als normal. Beispielsweise haben Menschen eine verminderte Empfindlichkeit gegenüber traurigen Gesichtern und eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber wütenden Gesichtern (Quelle). Es wird vermutet, dass diese Veränderungen in der Emotionserkennung die Ursache für alkoholbedingte Aggression sein können.

Darüber hinaus kann Alkoholkonsum während der Schwangerschaft verheerende Auswirkungen auf den Fötus haben. Da sich sein Gehirn noch entwickelt, können die toxischen Wirkungen von Alkohol zu Entwicklungsstörungen führen, wie dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) (Quelle).

Der Einfluss von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen ist besonders schädlich, da sich ihr Gehirn noch in der Entwicklungsphase befindet. Jugendliche, die Alkohol trinken, weisen im Vergleich zu abstinenten Jugendlichen Anomalien in der Hirnstruktur, -funktion und im Verhalten auf (Quelle). Dies gilt insbesondere für alkoholische Getränke, die mit Energydrinks gemischt werden. Zu den Folgen dieses Konsums zählen ein riskantes Verhalten, erhöhtes Risiko einer Alkoholabhängigkeit, verschlechtertes Urteilsvermögen und der Konsum von übermäßigem Alkoholkonsum an sich. 

Störung des Schlafmusters

Alkoholkonsum kann zu Schlafstörungen führen. Das Trinken großer Mengen Alkohol vor dem Schlafengehen wird mit einer schlechten Schlafqualität in Verbindung gebracht, die zu chronischem Schlafmangel führen kann (Quelle).

Mäßiger Alkoholkonsum kann jedoch auch positive Auswirkungen haben, wie beispielsweise eine Verbesserung der Herzgesundheit und eine Verringerung des Diabetesrisikos. Diese positiven Effekte wurden insbesondere bei mäßigem Weinkonsum von einem Glas pro Tag beobachtet (Quelle).

Abschließend sollten übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden, insbesondere wenn Sie ein Teenager oder junger Erwachsener sind. Zudem sollten Sie auch täglichen exzessiven Alkoholkonsum vermeiden.

Während einer Schwangerschaft sollten Sie ganz auf Alkohol verzichten. 

Záznam eeg mozku během spánku pod vlivem alkoholu a placeba

Die Abbildung zeigt Ausschnitte aus Elektroenzephalogrammen (EEGs) eines repräsentativen Probanden während des Tiefschlafs (SWS) im ersten Schlafzyklus nach Alkoholkonsum (oberes Panel) und Placebo (unteres Panel). Im oberen Panel ist eine erhöhte Alpha-Aktivität während des Tiefschlafs zu sehen, die mit einer erhöhten Schläfrigkeit und einer verminderten Schlafqualität in Verbindung gebracht werden kann. Im unteren Panel (Placebo) zeigt sich das normale EEG-Muster für Tiefschlaf.

ZUSAMMENFASSEND

Während moderater Alkoholkonsum einige positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, kann übermäßiger Konsum zu negativen Folgen führen, wie beispielsweise zu Gedächtnisverlust, Veränderungen des Verhaltens und Schlafstörungen. Jugendliche, junge Erwachsene und Schwangere zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen.

7. Fische mit einem hohen Quecksilbergehalt

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Quecksilber ist ein Schwermetall und Nervengift, welches sich in tierischen Geweben anreichert und über lange Zeiträume gespeichert werden kann. Große Raubfische mit langer Lebensdauer sind für die Anreicherung von Quecksilber besonders anfällig und können Konzentrationen von über 1 Million Mal im Wasser enthalten (Quelle).

Aus diesem Grund sind Meeresfrüchte, insbesondere wild gefangene Fischarten, die primäre Quelle für Quecksilberaufnahme beim Menschen. Nach der Aufnahme von Quecksilber über den Verdauungstrakt wird es im Körper verteilt und in Gehirn, Leber und Nieren angereichert. Bei schwangeren Frauen reichert es sich auch in der Plazenta und im Fötus an (56).

Zu den Auswirkungen von Quecksilber gehören grundsätzlich; Störungen des Zentralnervensystems und der Neurotransmitter, die Bildung von Neurotoxinen und die Schädigung des Gehirns. Bei der Entwicklung von Föten und Kleinkindern kann Quecksilber die Gehirnentwicklung stören und die Zerstörung von Zellbestandteilen verursachen. Dies kann zu Zerebralparese und anderen Entwicklungsverzögerungen und -defiziten führen (Quelle).

Die meisten Fische sind keine nennenswerte Quelle für Quecksilber. Tatsächlich sind Fische eine hochwertige Proteinquelle und enthalten viele wichtige Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B12, Zink, Eisen und Magnesium. Daher ist es wichtig, Fisch als Teil einer gesunden Ernährung zu sich zu nehmen.

Allgemein wird empfohlen, dass Erwachsene zwei bis drei Portionen Fisch pro Woche essen. Wenn Sie jedoch einen Hai oder einen Schwertfisch essen sollten, dann sollten Sie nur eine Portion essen und in die restliche Woche keine weiteren Fische essen (Quelle).

Schwangere Frauen und Kinder sollten Fische mit hohem Quecksilbergehalt wie Hai, Schwertfisch, Thunfisch, Königsmakrele und Hecht vermeiden oder einschränken. Es ist sicher, zwei bis drei Portionen anderer Fische mit geringer Quecksilberbelastung pro Woche zu essen.

ZUSAMMENFASSEND

Quecksilber ist ein neurotoxisches Element, das besonders für sich entwickelnde Föten und Kleinkinder schädlich sein kann. Die primäre Nahrungsquelle sind große Raubfische wie Hai und Schwertfisch. Es ist am besten, den Konsum von Fisch mit hohem Quecksilbergehalt zu begrenzen.

Fazit

Ihre Ernährung hat auf die Gesundheit Ihres Gehirns einen enormen Einfluss.

Entzündungsfördernde Ernährungsgewohnheiten wie der Konsum von Lebensmitteln mit hohem Zuckergehalt, raffinierten Kohlenhydraten, ungesunden Fetten und verarbeiteten Lebensmitteln können zu Gedächtnis- und Lernstörungen sowie zu einem erhöhten Risiko für Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz beitragen.

Auch einige andere Stoffe in Lebensmitteln sind für das Gehirn gefährlich.

Alkohol kann in großen Mengen massive Gehirnschäden verursachen, während Quecksilber in Meeresfrüchten neurotoxisch sein und die sich entwickelnden Gehirne von Kindern dauerhaft schädigen kann.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie diese Lebensmittel vollständig meiden müssen. Tatsächlich haben einige Lebensmittel wie Alkohol und Fisch auch gesundheitliche Vorteile.

Das Beste, was Sie für Ihr Gehirn tun können, ist eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel gesunden, frischen und vollwertigen Lebensmitteln.

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